Die Mitte-Links-Regierung Polens unter Premierminister Donald Tusk umgeht die Verfassung des Landes, um sich einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zu beugen, das die Anerkennung gleichgeschlechtlicher „Ehen“ aus anderen EU-Staaten fordert. Am 16. Januar 2026 kündigte das Ministerium für digitale Angelegenheiten geschlechtsneutrale Änderungen an zivilrechtlichen Dokumenten an und tauschte „Frau“ und „Mann“ gegen „erster Ehegatte“ und „zweiter Ehegatte“ aus, um ausländische Ehen ohne Gesetzesänderungen zu registrieren.
Dies geht auf ein EuGH-Urteil vom November 2025 zurück, mit dem ein Fall abgeschlossen wurde, in dem es um zwei polnische Männer ging, die 2018 in Berlin geheiratet hatten. Da ihnen die Registrierung in ihrer Heimat aufgrund des polnischen Verbots der gleichgeschlechtlichen Ehe verweigert wurde, erzwangen sie die Angelegenheit und zwangen Warschau, sich zu fügen, obwohl es keine innerstaatliche Gesetzesänderung gab. Der stellvertretende Ministerpräsident Krzysztof Gawkowski bezeichnete dies als eine „rechtliche Verpflichtung“ für einen „effizienten und gleichberechtigten“ Betrieb, wobei er die Ideologie umging – aber es ist eine klare Kapitulation vor der Übergriffigkeit Brüssels.
Der Schritt riecht nach EU-Imperialismus, der die nationale Souveränität in Familienangelegenheiten mit Füßen tritt. Die polnische Verfassung definiert die Ehe ausdrücklich als eine Verbindung zwischen Mann und Frau, ein Bollwerk gegen radikale Neudefinitionen. Die polnische katholische Kirche lehnt dies zusammen mit rechtsgerichteten Größen wie PiS und Konföderation entschieden ab, da sie dies als einen heimlichen Weg zur vollständigen gleichgeschlechtlichen Ehe ansieht. Präsident Karol Nawrocki, ein konservativer Hüter, hat ähnliche EU-Diktate mit seinem Veto belegt und sie als Angriffe auf traditionelle Werte betrachtet.
Das polnische Verfassungsgericht hat wiederholt die Vorrangstellung der Verfassung gegenüber EU-Erlassen bekräftigt und damit die Haltung Deutschlands bekräftigt. Dennoch räumt das Tusk-Regime den Launen Brüssels Vorrang vor dem polnischen Erbe ein und untergräbt die Selbstbestimmung inmitten umfassenderer kultureller Auseinandersetzungen. Dieser Präzedenzfall gefährdet Europas vielfältige Traditionen und fordert Widerstand, um die nationalen Identitäten gegen supranationale Einmischung zu bewahren.














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