Nur Mut, Päivi!

In Finnland wird das Gerichtsverfahren gegen die ehemalige Innenministerin Päivi Räsänen wieder aufgenommen, der "Homophobie" vorgeworfen wird, weil sie die Bibel zitierte.

Päivi Räsänen

Päivi Räsänen

Die Reaktion von Päivi Räsänen auf die Wiederaufnahme ihres Im März entschied das Gericht “[…] mit einem einstimmigen Urteil, dass er im Rahmen des Gesetzes gehandelt hat, als er seine religiösen Überzeugungen über Homosexualität zum Ausdruck brachte. Päivi Räsänen hat von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung und seiner Religionsfreiheit Gebrauch gemacht, als er sich auf seine biblisch begründeten Überzeugungen in Bezug auf LGBT+-Themen bezog, so die Richter.”

Der Fall ist bekannt , und “iFamNews” hat bei zahlreichen Gelegenheiten darüber berichtet und den Angeklagten seine ganze Solidarität zur Verteidigung der Gedanken- und Meinungsfreiheit gezeigt. Nachdem die ehemalige finnische Innenministerin angeklagt worden war, weil sie 2019 in einem Tweet die Bibel zitiert und einige Jahre zuvor eine Broschüre für die Sonntagsschule ihrer eigenen Religionsgemeinschaft veröffentlicht hatte, wurde Päivi Räsänen vollständig freigesprochen.

Am 31. Mai gab das Berufungsgericht Helsinki jedoch bekannt, dass es den Fall nach einer 26-seitigen Stellungnahme der Staatsanwaltschaft wieder aufnehmen wird. Es hat den Anschein, dass der Prozess erst im Herbst beginnen wird und sich sogar bis 2023 hinziehen könnte – eine Qual für die Frau und ihre Familie.

Dennoch scheint Päivi Räsänen nicht verärgert zu sein oder sich zu beschweren. In einem Tweet vom 2. Juni erklärte sie vielmehr, dass “dies wieder einmal eine Gelegenheit eröffnet, die Botschaft des Evangeliums in den Gerichtssaal zu bringen”.

“Was mich betrifft”, hatte er zuvor in einer Pressemitteilung vom 1. Juni erklärt, “wäre der Sieg, den wir vor dem Bezirksgericht errungen haben, ausreichend gewesen, aber der Freispruch durch die höheren Gerichte ist von größerer Bedeutung. Die Verlängerung des Prozesses wird es ermöglichen, einen juristischen Präzedenzfall in Bezug auf die Meinungs- und Religionsfreiheit zu schaffen […], der dann als juristischer Leitfaden für künftige Anklagen derselben Art dienen würde.”

Sehr gut, Päivi. Sie, deine Ankläger, geben keinen Zentimeter nach, aber du bist stärker. Sie stehen vor allem auf der Seite der Vernunft. Und der Vernunft.

 

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