Frankreich verbietet Gendersprache an seinen Schulen

Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer hat den Einsatz der Gendersprache in französischen Schulen sowie seinem eigenen Ministerium offiziell untersagt.

In seinem Anfang Mai ausgegebenen Erlass begründete er die Entscheidung mit der Unvereinbarkeit der „inklusiven“ Sprache mit den in den Lehrplänen niedergelegten Regularien.

Im Französischen wird die Gendersprache durch Worte unterbrechende Punkte markiert, beispielsweise „chasseu.se.rs“ (Jäger*innen).

Die Verwendung der Punkte führe aber zu einer Komplexität der Sprache, die den Lesefluss behindere und das Erlernen der Sprache erschwere, so der Minister von Emanuel Macrons Regierungspartei La Republique en Marche. Vor allem Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche würden sich hiermit schwertun.

Auch in Deutschland wächst der Unmut gegen das Gendern. Vor wenigen Wochen hatte eine Volontärin des Bayrischen Rundfunks mit einem Videokommentar die deutsche Gendersprache als „sinnlose Sprachverrenkung“ einer „akademischen Wohlfühlblase“ bezeichnet. Ähnlich äußerte sich vor wenigen Tagen der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß in einem Gastbeitrag der Welt: Die meisten Deutschen lehnten die Gendersprache ab, der Staat solle den Bürger nicht umerziehen.

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