Britische Organisation für freie Meinungsäußerung von radikaler Transgender-Gruppe gehackt

Die Free Speech Union (FSU), eine britische Organisation, die sich für die freie Meinungsäußerung einsetzt und von Lord Young of Acton gegründet wurde, ist Opfer eines Cyberangriffs der radikalen Pro-Transgender-Gruppe Bash Back geworden. Die Hacker verschafften sich Zugang zu einer Liste der Spender der FSU und veröffentlichten diese, woraufhin die Gruppe eine einstweilige Verfügung beim High Court erwirkte, um die Informationen zu entfernen, die durch Androhung von Missachtungsanzeigen und Inhaftierung durchgesetzt wurde.

Lord Young bezeichnete Bash Back als eine „gefährliche antidemokratische Organisation“, die Gesetzesverstöße und „direkte Aktionen“, auch gegen Politiker, fördert, obwohl sie behauptet, gewaltlos zu sein. Er verwies auf einen kürzlichen Angriff auf den Gesundheitsminister und schwor, dass weder die FSU noch ihre Mitglieder sich einschüchtern lassen würden. Young kritisierte die mangelnde Reaktion der Polizei auf den Hack. Die FSU hob die Geschichte illegaler Aktivitäten von Bash Back hervor und kündigte eine Spendenkampagne an, um rechtliche Schritte für Schadenersatz einzuleiten.

In ihrer Erklärung beschuldigte Bash Back die FSU, die freie Meinungsäußerung als Deckmantel zu benutzen, um sich gegen Transgender-„Rechte“ zu stellen, und behauptete, dass ihre Ziele „Blut an ihren Händen“ hätten. Die Gruppe hat sich zuvor zu der Beschädigung des Büros eines Regierungsministers mit Graffiti bekannt, die ihn als „Kindermörder“ bezeichneten – ein Hinweis auf die Behauptung, dass die Ablehnung von Transgender-Forderungen zu Selbstmorden führt – und zur Zerstörung von Fenstern in einem feministischen Konferenzzentrum, das als wichtiges Basisereignis angepriesen wurde.

Feministische Organisationen berichten seit langem über Gewalt von Transgender-Aktivisten. Die FSU hatte Bash Back bereits im letzten Jahr als Bedrohung identifiziert, nachdem sie Pläne für „Zellen“ zur Bekämpfung von Politikern, der FSU und feministischen Gruppen entdeckt hatte, was zu verstärkten privaten Sicherheitsmaßnahmen führte. Einer der bemerkenswertesten Fälle der FSU betraf den irischen Komiker Graham Linehan, der wegen seiner Witze wiederholt von Transgender-Aktivisten bei der Polizei angezeigt wurde. Obwohl Linehan nicht Brite war und aus den USA postete, wurde er bei seiner Ankunft auf einem britischen Flughafen zur Befragung festgenommen. Die Gegenreaktion führte zu einer politischen Kehrtwende, als die britische Polizei ankündigte, dass sie die Ermittlungen zu „Hassvorfällen ohne Straftat“ einstellen werde, um tatsächlichen Straftaten Vorrang einzuräumen.

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